Personalisierte Märchen von Elisabeth Erbe "Verborgene Schätze"

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Endlich da! Unser neues Kinderbuch "Verborgene Schätze" mit personalisierten/ persönlichen Märchen macht Ihr Kind zum Star!

Märchen-Werkstatt - Gebrüder Grimm, Andersen und viele Märchen als Stationentraining für den Deutsch-Unterricht. Einfach märchenhaft!

Wetter Werkstatt - 14 Stationen über Wolken, Sonne, Wind und Regen für den Sachkundeunterricht in der Grundschule ab Klasse 3 - 4!

Ritter Werkstatt - Diese umfangreiche Werkstatt mit 17 Stationen lädt zu einem Besuch in das einstige Mittelalter ein. Geeignet für den Sachkundeunterricht in der Grundschule.

Indianer Lernwerkstatt - Grundschule ab Klasse 3-4 Stationentraining mit 19 Stationen In dieser Werkstatt sind wirklich alle Themen vertreten: Geschichte, Stämme, wohnen, essen, spielen, arbeiten, musizieren, jagen, kleiden uvm. Mit Bison-Text, Spurensuche und Zeichensprache-Tabelle!

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Eure Lis

 

Hier ein Märchen von Tatjana Reuber

Der geheimnisvolle Schatz

Es war einmal vor einer langen Zeit in einem fernen Land  zwei Jungen unterwegs. Deren Namen Janick und Jonas waren. Sie sollten in den Wald gehen, um für das Essen frische Pilze zu sammeln. Sie kamen wieder zurück nach Hause und brachten der Mutter ein Körbchen voll gesammelter Pilze zurück. Nun sagte die Mutter von Jonas und Janick: „Ihr könnt ruhig noch etwas aus dem Haus, aber lauft nicht zu weit weg.“ Die zwei Jungen gingen zurück in den Wald, um sich mit dem Ball auszutoben. Sie spielten Fußball,
Fangen, Suchen und Verstecken. Als Sie wieder zurück zur Hütte gingen wollten, stießen sie auf einen Jungen, der in den Händen reichlich Holz trug. Er sprach: „Mein Name ist Lukas. Ich habe den Auftrag, Feuerholz für den König zu besorgen. Mein König hat mich wahrscheinlich absichtlich In die Tiefes des Waldes geschickt, da er mich
nicht mehr bei sich haben wollte. Nun finde ich aber den Rückweg nicht mehr.“ Janick und
Jonas willigten ein, Lukas zu helfen. Sie gingen ein Stück  tiefer in den Wald zurück. Als es
dämmerte und sie vollends die Orientierung verloren, kamen den Burschen die Tränen. Sie
wussten nicht weiter. Sie entschlossen sich, eine Bleibe für die Nacht zu suchen. Sie entdeckten einen Jäger. Laut rufend fragten sie ihn: „Endschuldigung der Herr, könnten wir vielleicht Heute Nacht bei ihnen übernachten? Wir haben uns verlaufen!“ Darauf sagte der alte Jägersmann: „Tut mir Leid, ich habe keinen Platz mehr frei. Geht in Richtung Osten und sucht dort weiter.“ Voller Kummer und Müdigkeit machten sie sich wieder auf den Weg, um
weiter zu suchen. In Gedanken dachten sie an die Mutter, die sich sicher schon arg sorgte.
Jetzt sahen sie eine Holzhütte. Sie klopften an der Türe, die sich geschwind öffnete.
Doch auch hier wurden sie wieder abgelehnt:: „Geht Richtung Süden, dort habt ihr sicher mehr Glück!“. Die Kinder bedankten sich und übermüdet zogen weiter. Aus der Ferne erspähten sie ein Reitersmann. Eilig riefen sie ihn um Hilfe. Der Mann namens Peter ritt
zu ihnen und fragte nach ihrer Not. „Wir haben uns verlaufen und brauchen dringend einen
Schlafplatz für die Nacht!“, sagte Lukas. Daraufhin antwortete der Reiter, dass er auf der Suche nach einem Schatz sei und nun selber solch einen Schlafplatz benötigt. Er schlug den Dreien vor, auf seinen Gaul zu steigen und mit ihm nach einer Bleibe zu suchen.

Alle zusammen ritten einen langen Weg durch den Wald. Da sagte Jonas: „Guckt doch mal, da kommt ja Licht aus dem  Felsen. Lasst uns mal nachschauen!“ Alle waren inverstanden. An der Höhle angekommen, riefen sie vorsichtig hinein: „Hallo, ist hier jemand, hallooooooo“. Es hallte, aber die Rufe blieben unbeantwortet. Gemeinsam gingen sie hinein. Da entdeckten sie Stroh, das noch leicht brannte. „Es war jemand hier, was sollten wir denn jetzt machen?“, fragte Jonas. Peter, der Reitersmann beruhigte die Kinder und schlug eine Übernachtung in der warmen Höhle vor. Als sie am nächsten Morgen aufwachten, bemerkten sie, dass sie nicht alleine waren. „Hallo, erschreckt nicht. Ich bin Jürgen, ein Waldmensch ohne Heim. Wie heißt ihr? Und wer seid ihr? Was macht ihr hier?“
„Ich heiße Janick“, stieß Janick mutig hervor. „Mein Name ist Jonas und ich habe mich verlaufen“, fügte Jonas hinzu. „Ich heiße Lukas und bin im Auftrag des Königs unterwegs“. „Und mein Name ist Peter, ich suche  seit Jahren einen Schatz, den ich wohl nie finden werde. Mein Kompass konnte mich in diesem düsteren Wald nicht mehr leiten. Wir Vier trafen uns im Wald und entschieden uns, zusammenzubleiben. Dann fanden wir deine Höhle. Und nun sind wir hier!“. Zusammen aßen sie ein spärliches, aber bekömmliches Frühstück. Als die Vier aufbrechen wollten, fragte Jürgen leicht verlegen: „Könnt ihr mich mitnehmen? Ich bin es leid, allein zu sein. Ich suche ein richtiges Zuhause. Könnt ihr mir helfen?“

„Einer für alle – alle für einen!“, rief Peter begeistert, „gemeinsam sind wir stark!“

So setzen sich alle auf das Pferd und ritten los. Viele Stunden vergingen und als es Abend wurde, trafen sie auf eine Herde voller Pferde. Ein stattlicher Mann saß im Dunkeln auf
einem weißen Pferd. Er fragte die Fünfe :„Was treibt ihr hier zur späten Stunde?“ Die fünf Freunde schilderten dem Edelmann ihr Anliegen. Verständnisvoll nickte der Mann auf dem Schimmel und bot ihnen an, mit ihm mitzukommen. Als sie ankamen, blieb ihnen der Mund vor Erstaunen offen. Sie standen vor einem wunderschönen Schloss. „Jetzt stelle ich mich euch erst einmal vor. Ich bin der König dieses Landes und das ist mein Schloss.“ Da kamen auch schon die Diener und brachten Waschzeug und frische Kleidung. Nach einem ausgedehnten Bad wurde ein großes Festessen serviert. Nun blieb nicht nur der Mund offen stehen, sonder die Augen wurden riesig groß. Es wurde sehr viel leckere Speise aufgetischt: gebratene Hühnchen, saftige Schnitzel, heiße Würstchen, deftige Steaks, jede
Menge knusprige Keulen, viele verschiedene Brotsorten und Brötchen, Salate, zum Nachtisch gab es Kuchen, Götterspeise, Quark und vieles mehr! Alle aßen zusammen an einen Tisch, bis sie satt waren und sie mit vollem Magen ins Bett fielen! Als sie am nächsten Morgen auf wachten, stand der König schon vor ihnen und lud die fünf Verirrten ein, für immer zu bleiben. „Ich werde mit meinen Rittern eure Familien suchen und sie ebenso zu mir einladen. “ Die Königin kam hinzu und erklärte, dass der König ein großes Herz hat und niemanden traurig sehen kann. Es wurde still im Raum. Niemand konnte das Gesagte glauben, keiner traute sich, etwas zu erwidern. Zu groß schien ihnen ihr Glück.

Langsam erkannte der Reiter Jürgen etwas Wichtiges: „Ich hab ihn! Ich habe ihn endlich gefunden!“ Alle drehten sich um und fragten, was er denn gefunden hat.
„Ich habe einen Schatz gefunden. Dank dem König habe ich ein neues Zuhause, Liebe und viele Freunde!“
Alle jubelten und bedankten sich beim großzügigen König. Es wurde ein großes Fest gefeiert!

Und wenn Sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.  

   
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